Drei Fragen an Roland Bley, Abteilungsleiter Hochvoltspeicher Konzeptentwicklung

Was fasziniert Sie an der Automobilindustrie?

Autos faszinieren mich schon seit meiner Kindheit. Während meines Studiums habe ich einen großen Teil meiner Freizeit in ein fünf Jahre andauerndes Umbauprojekt meines Autos investiert. Und noch heute sprechen mich sportliche und optisch dynamische Fahrzeuge an: Wie man einen Neuwagen ohne die größten verfügbaren Felgen bestellen kann, ist mir noch heute ein Rätsel.
Meine über Jahre gewachsene Berufswahl wurde zusätzlich durch die Tatsache bestätigt, dass die deutsche Automobilindustrie der mit Abstand wichtigste Industriezweig in Deutschland ist und weltweit einen exzellenten Ruf genießt. Heutzutage begeistert mich am meisten die Innovationskraft dieser Branche: Allen voran Nachhaltigkeitsthemen wie die Elektromobilität und Zukunftsthemen wie autonomes Fahren oder vernetzte Fahrzeuge überzeugen mich jeden Tag aufs Neue.

 


Wie würden Sie die EVA beschreiben?

Die EVA bietet die Möglichkeit an den großen innovativen Zukunftsthemen der Automobilindustrie mitzuarbeiten ohne sich dabei in den Strukturen eines anonymen Konzerngefüges wiederzufinden. Sie ist trotz wachsender Mitarbeiterzahlen stets bestrebt den Charakter eines Familienunternehmens aufrechtzuerhalten. Kollegiale Stimmung zwischen  Mitarbeitern und Vorgesetzten tagtäglich zu leben, ist dabei Firmenphilosophie. Klasse finde ich auch, das große soziale Engagement der Firma EVA in Form von regelmäßigen Teamevents (z.B. Kartfahren, Bergtouren), individuellen Personalentwicklungsmaßnahmen (u.a. EVA Academy), Familienfreundlichkeit (z.B. Kindergartenzuschuss), betriebliche Altersvorsorge, usw., die bei unseren Mitarbeitern sehr gut ankommen.

 

Wie sieht Ihrer Meinung nach die Mobilität der Zukunft aus?

Elektromobilität wird ein Business Case: Der Marktanteil von Elektrofahrzeugen und kraftstoffbetriebenen Fahrzeugen wird sich umkehren und Elektrofahrzeuge werden sich in der Gesellschaft etablieren. Schon heute ist die Technologie ausgereift, robust und zuverlässig. Aktuell sind es vor allem betriebswirtschaftliche Faktoren wie hohe Anschaffungskosten und die Angst vor einem hohen Wertverlust durch Batteriealterung und Fortschritte in Leistung und Reichweite, die eine Zurückhaltung auf Verbraucherseite bewirken.
Autonomes Fahren wird die Mobilität komplett revolutionieren: Ich bin fest davon überzeugt, dass in 50 Jahren Bewegungsfahrten mit der Motivation nur von A nach B zu kommen, vollständig fahrerlos durchgeführt werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass es nur noch eine geringe Anzahl an Fahrzeugen geben wird, die emotionale Fahrten ermöglichen. Nur bei diesen wenigen „emotionalen Fahrzeugen“ wird der Fahrer das Steuer noch selbst in der Hand haben und Quer- und Längsbeschleunigung manuell ins Fahrzeug einbringen können. Für den Großteil der Fahrzeuge wird der Erwerb eines Führerscheins überflüssig werden.

 

Zurück