Niedertemperatur-Brennstoffzellen

Niedertemperatur-Brennstoffzellen versorgen mit Leistungen von wenigen Watt bis zu 500 Kilowatt und können sowohl stationär wie auch mobil eingesetzt werden. Als Folge einer verstärkten Forderung nach Zero Emission (USA) im Automotive-Bereich wurden mittlerweile viele verschiedene wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Autos entwickelt. Und auch die von der EU geforderte Höchstgrenze von 95 g/km CO2-Ausstoß für 2020 treibt die weitere Entwicklung der Niedertemperatur-Brennstoffzelle voran. Die bekannteste und bestens erforschte Niedertemperatur-Brennstoffzelle ist die PEMFC (Proton-Exchange-Membran-Fuel-Cell). Mit der sie umgebenden Luft für die Oxidation (eventuell auch als Kühlung) und beispielsweise Wasserstoff als Brenngas ist sie sofort betriebsbereit und bietet schnell variablen Strom- und Leistungsbedarf für den mobilen Einsatz. Sie versorgt Bordnetze und bietet Stromunabhängigkeit für die Campingwelt durch den mittlerweile entwickelten Betrieb mit Flüssiggas. Als stationäre, kostengünstige Versorgung ist sie für Kleinsthaushalte geeignet. Mittlerweile sind die Niedertemperatur-Brennstoffzellen leichter und kleiner geworden, und deutlich langlebiger. Durch die Entwicklung einer wasserarmen Membran können die Niedertemperatur-Brennstoffzellen auch bei Minusgraden bis -25 Grad Celsius starten und erleiden keine Langzeitschäden. Derzeitige Forschungsziele sind kostengünstigere Materialien, Verringerung des Platingehalts der Membran und Erhöhung der Betriebstemperatur auf 100 Grad Celsius, um die Abwärme nutzen zu können. Damit Niedertemperatur-Brennstoffzellen in Fahrzeugen ihren Markt finden, muss jetzt eine Infrastruktur für Wasserstoff aufgebaut werden, dessen Vorteil gegenüber anderen Energielieferanten in der schnellen Betankung liegt. Andere Möglichkeiten sind die Reformierung von Methanol oder Benzin (in der Entwicklung) direkt über die Zelle (Direktmethanol-Zelle) oder als stationärer Reformer über das bestehende Tankstellennetz. Die Reformierung selbst bedarf jedoch hoher Temperaturen, dadurch langer Erwärmungszeit und nachfolgend intensiver Gasreinigung, um das platinschädliche Kohlenmonoxid CO herauszufiltern.

Portfolio

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    Von der Projektinitialisierung bis hin zur Kontrolle von Projekten die sowohl Fahrzeugebene als auch Einzelkomponenten betreffen.

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  • Technische Dokumentation

    Wir erstellen technische Literatur für produktspezifische Anwendungen im Automotive Bereich.

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  • Prüfstandbau & Vorrichtungsbau

    Unsere Ingenieure analysieren genauestens das Anforderungsspektrum und erstellen auf Basis dessen mehrere Umsetzungsvorschläge.

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  • Schadteilanalyse

    Eine Schadteilanalyse ermittelt einerseits die Ausfallursache und dient zudem der Maßnahmenentwicklung zur Fehlerbehebung.

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