Förderprojekt "LiKo"

Im Rahmen des „Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität“ der Bundesregierung beteiligt sich die EVA Fahrzeugtechnik GmbH an dem

Förderprojekt „LiKo“, (12-V-Starterbatterie-Kopplung von Lithium-Ionen-Zellen mit (Lithium)-Kondensatoren als optimale Starterbatterie)

mit der Technischen Hochschule Ingolstadt. 

• Die EVA Fahrzeugtechnik beteiligt sich am Projekt „LiKo“ im Bereich des Prototypenbaus von Batteriesystemen sowie im Testen von Batteriesystemen.

Nach dem heutigen Stand werden in PKWs Bleibatterien als Starterbatterien eingesetzt. Diese Technologie weist wesentliche Nachteile auf:

• Die Energiedichte dieser Batterien ist sehr gering, typische Bleibatterien wiegen bis zu 30 kg.

Gelingt es, dieses Gewicht zu reduzieren, so kann der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs auf einfache Art reduziert werden.

• Die Lebensdauer, insbesondere die Zyklenfestigkeit dieser Batterien ist sehr gering.

Die Einführung von Start-Stopp-Systemen wie auch der Rekuperationsfunktion zur Bremsenergierückgewinnung und Einspeisung der Bremsenergie ins 12-V-Bordnetz des Fahrzeugs führen zu einer deutlichen Kraftstoffeinsparung und damit zur einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Die geplante Einführung des Segelbetriebs (Abschaltung des Verbrenners während der Fahrt, wenn kein Antrieb benötigt wird) verschärft dies noch.

Ein Ansatz, um sowohl das Lebensdauerproblem als auch das Gewichtsproblem zu lösen, ist der Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien als 12-V-Bordnetzbatterie im Fahrzeug anstelle von Bleibatterien. Die Energiedichte dieser Batterietechnologie ist um ein Vielfaches höher als die von Bleibatterien. Die Zyklenfestigkeit liegt um mindestens den Faktor 100 über der von typischen Bleistarterbatterien. Der Nachteil dieser Batterietechnologie liegt in ihrer geringen Kaltstartfähigkeit, wenn energieoptimierte Zellen eingesetzt werden. Um dieses Problem zu umgehen, ist es Ziel des Projekts, eine 12-V-Bordnetzbatterie zu entwickeln, bei der Lithium-Kondensatoren mit den Lithium-Ionen-Zellen verschaltet sind. Die Kondensatoren übernehmen dann die Bereitstellung der nötigen Kaltstartleistung.