Vom Praktikanten zum Abteilungsleiter

Mehr als 10 Jahre EVA Fahrzeugtechnik!

Mehr als 10 Jahre EVA Fahrzeugtechnik – Vom Praktikanten zum Abteilungsleiter – hättest du dir nach deinem 1. Arbeitstag so eine „Bilderbuchkarriere“ erträumt?
Mein erster Arbeitstag sah nicht wirklich nach Karriere aus, aber wie sagt man so schön „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“. Stefan Zehrer, besser bekannt als Jupp, gab mir damals als erste Aufgabe die Inventarisierung und Neusortierung der Werkzeuge als Herausforderung. Auch die weiteren Aufgaben waren getreu dem Motto „Erst mal die Hände dreckig machen“, was aber immer, auch aufgrund der netten Kollegen, sehr viel Spaß gemacht hat. Aus der damaligen Zeit stammt auch mein Spitzname „MaMo“ (jeweils die ersten beiden Buchstaben meines Vor- und Nachnamens), da der Login „MM“ leider schon an Marcus Mülleneisen vergeben war.


Wie bist du damals auf die EVA aufmerksam geworden?
Um ganz ehrlich zu sein, bin ich mir nicht mehr ganz sicher, da ich meine erste Berührung mit der EVA bereits Anfang 2004 hatte. Damals war ich auf der Suche nach einem Praktikumsplatz. Leider habe ich damals zu Beginn eine Absage erhalten und Werner Irrgang rief mich einen Monat später an und bot mir dann doch eine Werkstudentenstelle mit anschließender Praktikumsstelle an….an dieser Stelle: Danke noch mal Werner.


Was waren deine persönlichen Highlights auf die du noch gerne zurückblickst?
Highlights gab es so einige…Beginnen möchte ich mit der großen Scheinwerfer-Aktion 2005. Jeder kennt bestimmt unsere MINI Zubehör Scheinwerfer (auch bekannt aus dem Film „The Italian Job“). Damals mussten wir innerhalb von 5 Monaten tausende von Scheinwerfern prüfen, komplettieren und finishen und dabei hatten wir trotz der vielen Arbeit, eine Menge Spaß. Ein weiteres Highlight in diesem Jahr war der Neuaufbau der heutigen Dachträgerproduktion. Vom Aufbau der Hochregallager, über den Abriss von Wänden, bis hin zum Umzug der Werkstatt war alles mit dabei.

Zu einem besonderen Highlight gehörten natürlich auch die zahlreichen Dachträgerentwicklungen für VW und die damit verbundenen Aufbau- und Crashtermine in Wolfsburg. In diesem Zusammenhang bekam ich meine ersten weißen Haare mit unseren drei Eigenentwicklungen dem EVA Klemmdachträger, dem Fahrradhalter und unserem Sonnenschutz, die bis dahin meine größte Herausforderung darstellten.

Danach gab es natürlich weitere Highlights wie z.B. die Entwicklung und Fertigung der Head-Positioning-Fixture, dem E-Lüfter-Prüfplatz oder dem Dauerlauf für BMW Motorrad, um nur einige davon zu nennen.

Eine weitere Herausforderung stellte auch die Übernahme der ersten BMW Gewerke Produktlinienmanagement dar, da ich bis dato stark Off-Site gearbeitet hatte.

Das bislang anspruchsvollste Jahr, 2016, mit den für mich absolut größten Highlights in meiner EVA Laufbahn, waren der Aufbau der Themen Produktlinienmanagement und M-GmbH und die Finalisierung unserer beiden Battery 2nd Life Anlagen in Hamburg und Miami. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitarbeitern und der Administration für den tollen Einsatz bedanken. Ich denke wir können stolz und zufrieden mit den erreichten Ergebnissen sein, mir hat es einen RIESIGEN Spaß gemacht!

 

Weißt du überhaupt noch welchen Tätigkeiten du in all den Jahren schon in der EVA nachgegangen bist?
Wie eingangs schon erwähnt, habe ich so einiges auf meiner „Road to Abteilungsleiter“ gemacht. Begonnen habe ich als Werkstudent und späterer Praktikant in der Produktion. Danach war ich weiter in der Produktion und der Werkstatt als Werkstudent tätig. Nach einer 9monatigen „Auslandspause bei BMW“, stieg ich 2007 wieder bei der EVA als Werkstudent im Bereich Qualitätsmanagement ein, wo ich Ende 2007 auch meine Diplomarbeit begonnen habe.

Am 25. Februar 2008 durfte ich dann als fester Mitarbeiter, die Dachträgerentwicklung für VW übernehmen. Anfang 2010 übernahm ich die Teamleitung für das Team Entwicklung und Konstruktion, bis Ende 2010, als Michael Schirrmeister und Werner Irrgang mich fragten, ob ich mir die Übernahme des damals „internen Bereichs“ (Versuch, Entwicklung, Werkstatt, Technische Doku und Prüflabor) vorstellen könnte. Ehrlich gesagt war ich damals aufgrund der Aufgabengröße schon etwas eingeschüchtert, aber ich sagte mir „an Herausforderungen wächst man“. Als Bereichsleiter war ich bis Ende 2013 tätig und seit dem kennt man mich als Abteilungsleiter Produktentwicklung.

 

Was hält dich seit so langer Zeit bei EVA?
Ich schätze an der EVA, die offene Kultur und das familiäre Klima. Ich konnte seit dem ersten Tag mit allen Ideen und wünschen auf meine Vorgesetzten zu gehen. Auch schätze ich, dass jeder der will, die Chance bekommt mehr Verantwortung zu übernehmen und somit an den Aufgaben zu wachsen und dass Fehler konstruktiv und sachlich besprochen werden. Wichtig waren für mich auch immer die abwechslungsreichen Aufgaben, die ich im Laufe meiner Karriere ausfüllen durfte, dies machte die Arbeit erst so richtig interessant. Aufgrund des guten Gesamtpakets bin ich schon seit so langer Zeit bei der EVA.


Was sind deine Pläne für die nächsten 10 Jahre bei EVA? Wohin kann’s noch gehen? ;-)
Beruflich möchte ich mich natürlich noch weiterentwickeln. Das heißt, ich möchte neue anspruchsvolle Projekte gemeinsam mit meinem Team bewältigen und neue Wege gehen. Mein Ziel ist es, die EVA auch außerhalb der Fahrzeug-Hochvoltspeicher-Fraktion bekannt zu machen und mit einigen Themen sind wir bereits auf einem sehr guten Weg dazu.
Ansonsten denke ich, dass sich durch guten Einsatz, Ehrlichkeit und Authentizität neue Gelegenheiten ergeben werden…

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